Monatsarchiv September 2020

TISAX – Mobiles Arbeiten (2.1.4)

VDA 5.0.1 ist draußen und damit verbunden einige Änderungen zur Vorgängerversion 4.1. Neben Umstrukturierungen innerhalb der Norm, gibt es auch einige neue Controls, wie zum Beispiel 2.1.4 mobiles Arbeiten. Halt stopp, gab es den nicht schon? Direkt mal kurz nachgeschlagen…

Wer bereits die TISAX umgesetzt hat, hat sich einige Gedanken zum Punkt 6.3 machen müssen „Mobile Endgeräte“. Dieser Punkt scheint nun in der neuen Version futsch zu sein. Oder wurde er jetzt nur in den Bereich Human Ressources verschoben und unter dem Begriff „mobiles Arbeiten“ umdefiniert?

In Zeiten des Cloud-Computings und den damit verbundenen, angebotenen und auch sicheren Services, scheint der Punkt obsolet zu sein, sodass in 2.1.4 zukünftig nur noch auf den generellen Umgang von mobilen Arbeiten eingegangen werden muss. So unsere Annahme, denn der Punkt 6.3 ja noch nicht einmal in der Änderungshistorie wiederzufinden.

Was steht genau in der VDA TISAX 5.0.1 zum mobilen Arbeiten?

Ziel: Beim Arbeiten außerhalb der dafür definierten Sicherheitszonen (mobiles Arbeiten) entstehen besondere Risiken, die entsprechende Schutzmaßnahmen erfordern.

Aha, also Risikoanalyse durchführen und Maßnahmen definieren, um das Gefahrenpotenzial zu senken!

MUSS:

  • Ermittlung und Erfüllung der Anforderungen an mobiles Arbeiten. Dazu zählt:
  • Sicherer Umgang mit und Zugriff auf Informationen (sowohl elektronisch als auch auf Papier) unter Berücksichtigung des Schutzbedarfs und der vertraglichen Anforderungen in privaten (z. B. im Home-Office) und öffentlichen Bereichen (z. B. auf Reisen)
  • Verhalten in privaten Bereichen
  • Verhalten in öffentlichen Bereichen
  • Maßnahmen zum Schutz vor Diebstahl (z. B. in öffentlichen Bereichen)
  • Der Zugang zum Netzwerk der Organisation erfolgt über eine gesicherte Verbindung (z. B. VPN) und über eine starke Authentifizierung.

Auch wenn nicht explizit erwähnt, ist hier die Rede von einer Richtlinie, in der genau beschrieben wird, WAS mit welchem ZIEL geregelt wird. Ebenso wird ein oder werden mehrere Verfahren erforderlich, die genau beschreiben, WIE es umgesetzt wird und WARUM.

SOLLTE:

Berücksichtigung folgender Aspekte:

  • Maßnahmen bei Reisen (z. B. bei Einsichtnahme durch Behörden)
  • Maßnahmen bei Reisen in sicherheitskritische Länder
  • Mitarbeitersensibilisierung.

Was sind Ihre nächsten Steps und wie können wir Sie unterstützen?

  1. Fragen Sie uns nach Mustervorlagen für Richtlinien und Verfahren für mobiles Arbeiten!
  2. Führen Sie entsprechend der ermittelten Anforderungen Ihr Risk Assessment und definieren Sie nehmen Maßnahmen auch Mitarbeiterschulungen!
  3. Ergänzen Sie Ihren jährlichen Schulungs- und Auditplan um den Punkt „2.1.4 mobiles Arbeiten“. Vermeiden Sie so vor allem Auditspitzen und vergessen Sie keine anfallenden Aufgaben!
  4. Führen Sie über die Schulung / Audits Protokolle, sodass Sie im TISAX Audit diese transparent darlegen können.
  5. Nutzen Sie bewährte Systeme wie den NormTracker, um zu jeder Zeit compliant zu sein. Testaccounts und Demos auf Anfrage verfügbar.
  6. Besuchen Sie unbedingt auch unsere kostenlose Seminarreihe TISAX Readiness Step by Step, um mehr über die Änderungen in VDA 5.0.1 und Ihre ToDos zu erfahren.

Bei Fragen erreichen Sie uns per E-Mail. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

In nur 5 Minuten wird eine perfekt vorbereitete Datenbank generiert. Der Implementierungsaufwand eines ISMS wird mit dem NormTracker spürbar reduziert.“

TISAX – Eignung von Mitarbeitern (2.1.1)

Mit der überarbeiteten Version VDA 5.0.1 kommt ein ganzer Schwung neuer Anforderungen und Controls hinzu. Unter anderem wird in 2.1.1 auf die Sicherstellung der Eignung von Mitarbeitern für sensible Tätigkeitsbereiche eingegangen, dieser Control ist neu. Aber mal unter uns, ist der Punkt „Eignung der Mitarbeiter“ nicht selbstverständlich und schließt dieser nicht auch die Eignung des Mitarbeiters für sensible Tätigkeiten erst recht mit ein?

Erst am vergangenen Montag haben wir über die Sensibilisierung der Mitarbeiter für ihren Arbeitsbereich in unserem #20minutes Intensivkurs gesprochen. Selbst eine kleine kompakte Norm wie die VdS10000 geht auf diesen Punkt ein. Doch tatsächlich sieht die Realität in den Betrieben ganz anders aus. Vor allem dann, wenn es sich um Organisationsgrößen handelt, in denen nur wenige IT-Mitarbeiter tätig sind und langsam in die Informationssicherheit hereingewachsen sind. Dieser Zustand ist in vielen, nein sogar bei der Mehrzahl der kleinen und mittleren Organisationen so kritisch, dass der Punkt 2.1.1 in der Tat seine absolute Berechtigung hat.

Was steht genau in der VDA TISAX 5.0.1 zur Eignung der Mitarbeiter?

Ziel: Kompetente, verlässliche und vertrauenswürdige Mitarbeiter sind ein Schlüssel für die Informationssicherheit in der Organisation. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Eignung von potenziellen Mitarbeitern (z. B. Bewerbern) in einem angemessenen Maß zu überprüfen.

MUSS:

  • Ermittlung der sensiblen Tätigkeitsbereiche und Stellen in der Organisation (=IST Aufnahme und Gefahrenpotenzial)
  • Im Rahmen der ermittelten sensiblen Tätigkeitsbereiche werden konkrete Anforderungen an die Mitarbeiter festgelegt und das Stellenprofil ggf. angepasst. (=Weisen die bestehenden Mitarbeiter nicht das erforderliche Know-How auf, so muss nachgeschult werden.)
  • Die Erfüllung des Stellenprofils wird regelmäßig überprüft.

Interessant ist auch unter diesem Aspekt der vierte Punkt „Die Identität von potenziellen Mitarbeitern wird überprüft (z. B. Prüfung von Ausweisdokumenten).“ Hier sei anzumerken, dass insbesondere auch die angegebenen Qualifikationen zu hinterfragen sind, genauso wie die Aktualität der erworbenen Qualifikationen, auch wenn sie konkret erst unter den SOLLTE-Anforderungen zu finden sind. Was sagt ein Ausweis über die Eignung aus?

SOLLTE:

  • Von potenziellen Mitarbeitern wird mit einfachen Methoden die persönliche Eignung überprüft (z. B. Einstellungsgespräch).
  • Eine erweiterte Prüfung der Eignung abhängig vom Tätigkeitsbereich und Stelle findet statt. (z. B. Assessment-Center, psychologische Analyse, Prüfung von Referenzen, Zeugnissen und Diplomen, Einsichtnahme in Führungszeugnisse, Prüfung des beruflichen und privaten Hintergrunds).

Die regelmäßige Prüfung auf Eignung der Mitarbeiter kann über Fragebogen geprüft werden, z.b. per Multiple Choice. Auch im Rahmen eines internen Audits wird die Eignung des Mitarbeiters über offen gestellte Fragen (keine ja/nein-Antworten) geprüft und somit Schulungsbedarf ermittelt.

Was sind Ihre nächsten Steps und wie können wir Sie unterstützen?

  1. Fragen Sie uns nach Fragebögen für die Prüfung der Mitarbeiter bei Einstellung und für interne Audits.
  2. Führen Sie über die Prüfung / Audits Protokolle, sodass Sie im TISAX Audit diese transparent darlegen können.
  3. Planen Sie für ein Jahr im Voraus die erforderlichen Prüfungen / Audits ein und legen Sie Termine hierfür fest, so vermeiden Sie nicht nur Auditspitzen sondern vergessen auch kein erforderliches ToDo.
  4. Nutzen Sie bewährte Systeme wie den NormTracker, um zu jeder Zeit compliant zu sein. Testaccounts und Demos auf Anfrage verfügbar.
  5. Besuchen Sie unbedingt auch unsere kostenlose Seminarreihe TISAX Readiness Step by Step, um mehr über die Änderungen in VDA 5.0.1 und Ihre ToDos zu erfahren.

Bei Fragen erreichen Sie uns per E-Mail. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

In nur drei Wochen haben wir Dank NormTracker ein komplettes ISMS einführen können. Ein kleiner Invest für eine große Aufwandseinsparung.“

Informationssicherheit mit unseren #20minutes Intensivkursen

Wie man in 20 Minuten Wissen aufbaut, erfahren Sie in unseren regelmäßigen Intensivkursen zu abwechselnden Themen rund um Informationssicherheit und was die Cyber-Welt aktuell bewegt.

Ebenfalls werden immer wieder Sessions zum NormTracker folgen, in denen wir bestimmte ToDos und deren gezielte und zeiteffiziente Abarbeitung behandeln.

Die Sessions werden immer maximal 20 Minuten lang sein, also komprimiertes Wissen, zu Themen, die Sie wirklich interessieren. Im Anschluss an jede Session werden die Fragen aus dem Chat beantwortet.

Mit dem CertVision Newsletter erfahren Sie einmal monatlich alle anfallenden Termine vor allen anderen.

What’s next:

[21.09.2020, 14:00 Uhr] #20minutes Schutz vor Kryptotrojaner

[28.09.2020, 15:30 Uhr] #20minutes Als Office365 Nutzer vom NormTracker doppelt profitieren

Vorschau Oktober:

[in Planung] #20minutes Risikomanagement mit NormTracker

[in Planung] #20minutes Mit einem Förderprogramm durchstarten

[in Planung] #20minutes ISMS Anforderungen umsetzen mit NormTracker

[in Planung] #20minutes Aufgabenmanagement mit NormTracker

Sie haben einen Termin verpasst? Kein Problem, denn zu einigen Themen wird es Aufzeichnungen geben und andere werden sich wiederholen! Mehr erfahren…

Bei Fragen erreichen Sie uns per E-Mail oder telefonisch unter +49 911 14 885 202. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Vergangene Events:

[08.09.2020] #20minutes Aufgabenmanagement mit NormTracker