Warum Umwelt- und Klimaziele in der IT unverzichtbar sind
- CertVision

- vor 16 Stunden
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Die IT ist längst kein reiner Enabler mehr, sondern ein zentraler Faktor für Ressourcenverbrauch, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Wer Umwelt- und Klimaziele ernst nimmt, kommt an der IT nicht vorbei.
IT als relevanter Klimafaktor
Digitale Technologien wachsen rasant und mit ihnen ihr ökologischer Fußabdruck. Die Auswirkungen der IT auf Energieverbrauch und Emissionen sind heute messbar und strategisch relevant.
Rechenzentren, Cloud-Services und Netzwerke verursachen hohen Stromverbrauch
Hardware-Herstellung & Entsorgung erzeugen CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch
Digitalisierung, KI und Datenwachstum verstärken diesen Effekt kontinuierlich
Normen betrachten Klima- & Umweltthemen indirekt
Auch wenn IT-Sicherheitsnormen keine Umweltziele vorgeben, zwingen sie Organisationen dazu, neue Risiken systematisch zu bewerten – und dazu gehören zunehmend auch Klima- und Umweltfaktoren.
ISO/IEC 27001 (ISMS) fordert ein strukturiertes Risikomanagement
Klimawandel führt zu neuen, realen Bedrohungen für die IT:
Hitze → Ausfall von IT-Infrastruktur
Extremwetter → Standort- & Lieferkettenrisiken
Energieknappheit → Verfügbarkeits- und Kostenrisiken
Diese Risiken müssen im ISMS identifiziert, bewertet und behandelt werden.
Umwelt- & Energiemanagement ergänzen das ISMS sinnvoll
Erst durch die Kombination mehrerer Managementsysteme entsteht ein ganzheitlicher Blick. Umwelt- und Energiemanagement liefern die notwendigen Werkzeuge, um Nachhaltigkeit konkret umzusetzen.
ISO 14001 (Umweltmanagement):
Systematische Steuerung von Umweltaspekten
CO₂-Reduktion, Ressourcenschonung und Lieferkettenbetrachtung
ISO 50001 (Energiemanagement):
Transparenz über Energieverbrauch der IT
Ableitung von Effizienzmaßnahmen und Verbesserungen
Gemeinsam entsteht ein belastbares, zukunftsfähiges Managementsystem.
Vorteile eines integrierten Managementsystems (IMS)
Ein integriertes Managementsystem verhindert parallele Einzellösungen und schafft klare Strukturen. Unterschiedliche Normanforderungen greifen ineinander, statt nebeneinander zu existieren.
Einheitliche Prozesse für:
Risiken
Ziele
Maßnahmen
Audits
Weniger Redundanzen & geringerer Pflegeaufwand
Konsistente Steuerung von:
Informationssicherheit
Umwelt- & Klimazielen
Energieeffizienz
Bessere Vorbereitung auf:
ESG-Anforderungen
CSRD-Berichtspflichten
steigende Kunden- & Marktanforderungen
IT als aktiver Treiber von Nachhaltigkeit
IT ist nicht nur Teil des Problems, sondern vor allem Teil der Lösung. Richtig eingesetzt, kann sie Nachhaltigkeit messbar vorantreiben.
Green IT & Green Software reduzieren:
Energiebedarf
Infrastrukturkosten
CO₂-Fußabdruck
Nachhaltige IT steigert:
Resilienz
Compliance
Attraktivität für Kunden & Talente
Normen effizient umsetzen, integriert & praxisnah
Die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Normen ist anspruchsvoll, aber mit den richtigen Werkzeugen gut beherrschbar. Entscheidend ist eine strukturierte, normübergreifende Vorgehensweise.
Die parallele Umsetzung von ISMS, Umwelt- und Energiemanagement erfordert Übersicht
In Kombination mit einem Normtracker lassen sich:
Normanforderungen zentral erfassen und vergleichen
Überschneidungen identifizieren und bündeln
Maßnahmen, Nachweise und Audits effizient steuern
Ergebnis: Transparenz, Effizienz und echte Integration statt isolierter Einzellösungen.
Das Gute zum Schluss, mit der Normtracker Medium Lizenz erhälst du die ISO14001 und ISO5001 als kostenloses Add-On zu deinem ISMS.
Bildquelle: KI genriert
