top of page

Warum Umwelt- und Klimaziele in der IT unverzichtbar sind


Die IT ist längst kein reiner Enabler mehr, sondern ein zentraler Faktor für Ressourcenverbrauch, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Wer Umwelt- und Klimaziele ernst nimmt, kommt an der IT nicht vorbei.


IT als relevanter Klimafaktor

Digitale Technologien wachsen rasant und mit ihnen ihr ökologischer Fußabdruck. Die Auswirkungen der IT auf Energieverbrauch und Emissionen sind heute messbar und strategisch relevant.

  • Rechenzentren, Cloud-Services und Netzwerke verursachen hohen Stromverbrauch

  • Hardware-Herstellung & Entsorgung erzeugen CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch

  • Digitalisierung, KI und Datenwachstum verstärken diesen Effekt kontinuierlich


Normen betrachten Klima- & Umweltthemen indirekt

Auch wenn IT-Sicherheitsnormen keine Umweltziele vorgeben, zwingen sie Organisationen dazu, neue Risiken systematisch zu bewerten – und dazu gehören zunehmend auch Klima- und Umweltfaktoren.

  • ISO/IEC 27001 (ISMS) fordert ein strukturiertes Risikomanagement

  • Klimawandel führt zu neuen, realen Bedrohungen für die IT:

    • Hitze → Ausfall von IT-Infrastruktur

    • Extremwetter → Standort- & Lieferkettenrisiken

    • Energieknappheit → Verfügbarkeits- und Kostenrisiken

Diese Risiken müssen im ISMS identifiziert, bewertet und behandelt werden.


Umwelt- & Energiemanagement ergänzen das ISMS sinnvoll

Erst durch die Kombination mehrerer Managementsysteme entsteht ein ganzheitlicher Blick. Umwelt- und Energiemanagement liefern die notwendigen Werkzeuge, um Nachhaltigkeit konkret umzusetzen.

  • ISO 14001 (Umweltmanagement):

    • Systematische Steuerung von Umweltaspekten

    • CO₂-Reduktion, Ressourcenschonung und Lieferkettenbetrachtung

  • ISO 50001 (Energiemanagement):

    • Transparenz über Energieverbrauch der IT

    • Ableitung von Effizienzmaßnahmen und Verbesserungen

Gemeinsam entsteht ein belastbares, zukunftsfähiges Managementsystem.


Vorteile eines integrierten Managementsystems (IMS)

Ein integriertes Managementsystem verhindert parallele Einzellösungen und schafft klare Strukturen. Unterschiedliche Normanforderungen greifen ineinander, statt nebeneinander zu existieren.

  • Einheitliche Prozesse für:

    • Risiken

    • Ziele

    • Maßnahmen

    • Audits

  • Weniger Redundanzen & geringerer Pflegeaufwand

  • Konsistente Steuerung von:

    • Informationssicherheit

    • Umwelt- & Klimazielen

    • Energieeffizienz

  • Bessere Vorbereitung auf:

    • ESG-Anforderungen

    • CSRD-Berichtspflichten

    • steigende Kunden- & Marktanforderungen


IT als aktiver Treiber von Nachhaltigkeit

IT ist nicht nur Teil des Problems, sondern vor allem Teil der Lösung. Richtig eingesetzt, kann sie Nachhaltigkeit messbar vorantreiben.

  • Green IT & Green Software reduzieren:

    • Energiebedarf

    • Infrastrukturkosten

    • CO₂-Fußabdruck

  • Nachhaltige IT steigert:

    • Resilienz

    • Compliance

    • Attraktivität für Kunden & Talente


Normen effizient umsetzen, integriert & praxisnah

Die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Normen ist anspruchsvoll, aber mit den richtigen Werkzeugen gut beherrschbar. Entscheidend ist eine strukturierte, normübergreifende Vorgehensweise.

  • Die parallele Umsetzung von ISMS, Umwelt- und Energiemanagement erfordert Übersicht

  • In Kombination mit einem Normtracker lassen sich:

    • Normanforderungen zentral erfassen und vergleichen

    • Überschneidungen identifizieren und bündeln

    • Maßnahmen, Nachweise und Audits effizient steuern


Ergebnis: Transparenz, Effizienz und echte Integration statt isolierter Einzellösungen.


Das Gute zum Schluss, mit der Normtracker Medium Lizenz erhälst du die ISO14001 und ISO5001 als kostenloses Add-On zu deinem ISMS.


Bildquelle: KI genriert


bottom of page